STIMME – BEWEGUNG

PROJEKTLEITUNG

„Klang-Räume“ PERFORMANCE | Oktober 2018

KÜNSTLERHAUS ZIEGELHÜTTE, Darmstadt
Musik-Inszenierung zum Thema HAUS
Begleitend zur Ausstellung von Gerda Bier Objekte – Figuren – Materialbilder
Sonntag, 28.10.2018 ab 16:00 Uhr

INFO: Das über 300 Jahre alte Haus des Künstlerhauses Ziegelhütte erwacht durch Klänge und Stimmen zu neuem Leben und eröffnet Phantasie-Räume. Das Haus selbst spielt mit in einem Konzert der besonderen Art, in dem sich Hören und Sehen zu einem Erlebnis verbinden. Studierende aus Indonesien, Chile, Russland und Deutschland nahmen an dem Projekt teil. Sie studieren an der Akademie für Tonkunst Darmstadt Komposition, Gesang, Schlagzeug und Akkordeon. Masahiro Nishio aus Japan unterstützte sie mit Klang-/Filmelementen. Die Leitung der Performance hatte Grazyna Przybylska-Angermann aus Polen.

„InnenAnsichten – Konzert mit Kafka“ | Mai 2018

Projekt zwischen Musik und Theater
mit Kompositionen von György Kurtág und Tatjana Prelevič
IM RAHMEN MUSIK 21
Konzeption und Regiee

(Zusammenschnitt der Hauptprobe) Premiere am 05.05.2018 im Rahmen von Musik21 Niedersachsen. Programm: Franz Kafka – „Gassenfenster“ György Kurtag – Kafkafragmente Op.24 für Sopran und Violine (Fragmente), Tatjana Prelevic – LautBild (Uraufführung) – Drei Trios für Sopran, Tenor und Violine über Fragmente aus Franz Kafkas „Briefe an Ottla und die Familie“/“Die Verwandlung“, Tatjana Prelevic – „Mors certa, hora incerta“ Streichquartett mit Klangeinspielungen. Mitwirkenden: Jutta Rübenacker (Violine), Kaleko-Quartett: Anne Zauner (Violine). Maria Meures (Violine), Caroline Luy (Viola), Luisa Arnitz (Cello), Sara Zwingmann (Mezzosopran), Veronika Schäfer (Sopran), Pablo Carra (Tenor), Lev Semenov (Sprache) Klangzuspielungen: Alexander Birkl Regie: Grazyna Przybylska-Angermann IDEE des Konzertes: Als besondere Persönlichkeit der europäischen Literatur offenbarte Franz Kafka nur sehr spärlich einen Einblick in sein Inneres. Die besondere Nähe zu seiner Schwester erlaubte dem Schriftsteller ein Leben vom „Gassenfenster“ aus, wobei die Schwester einige Lebenserfahrungen „an seiner Statt“ machen durfte. Diese „Aufgabenteilung“ ermöglichte diesem ungewöhnlichen Paar, sich als „Ganzes“ durch das Leben des anderen wahrzunehmen. Zugehörigkeit und Anschluss, Abgrenzung und Entfremdung – bis hin zu Anonymität – das sind zentrale Motive, die hierbei immer wieder eine wichtige Rolle spielen und mit denen sich Kafka in zahlreichen Texten auseinandergesetzt hat. Einige dieser Texte bilden die Grundlage für das Konzept des Konzertes, in dem es um musikalische Reflektion über Formen menschlicher Wahrnehmung geht, was gleichzeitig den Versuch einer Annäherung an „Kafkas Welt“ darstellt. Mit Kompositionen von Tatjana Prelevic und György Kurtag steht neben der „Klang-Aussage“ auch die „Klang-Aussprache“ im Fokus. Alle Musiker handeln als Protagonisten eines Kommunikationsprozesses. Sie sind dabei nicht nur die Ausführenden der musikalischen Idee, sondern vielmehr deren Darsteller. Das Konzert steht an der Grenze zwischen visueller und akkustischer Performance. Es unternimmt die Gratwanderung zwischen sinnlicher Wahrnehmung und ästhetischer Codierung, wobei die Sprache Kafkas eine ideale Vorlage bietet.

 INFO: https://musik21niedersachsen.de/veranstaltung/innenansichten-konzert-mit-kafka

Schloss Agathenburg | September 2017

Wiederaufnahme DAMEN GAMBIT
Musiktheaterstück von Tatjana Prelevic
Regie

INFO: (Zusammenschnitt der Hauptprobe) Premiere am 13.06.2016 im Schlosstheater Celle Tatjana Prelevic – Konzept, Idee und Komposition Grazyna Przybylska-Angermann – Regie Inge-Rose Lippok – Bühne und Kostüm Alexander Birkl – Klangregie Besetzung: Fabian Baumgarten – Schauspiel, Sara Zwingmann – Gesang, Katharina Bäuml – Schalmei, Margit Kern – Akkordeon, Jelica Mijanovic – Gitarre Damen Gambit ist ein Spielzug beim Schach, bei dem man sich durch Opferung der eigenen Figur Vorteil verschafft. Als historische Figur dient die tragische Geschichte Sophie Dorotheas, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg, die sich wie die Sängerin wie eine Figur auf dem Schachbrett bewegt, oder bewegt wird. Ein Wechselspiel zwischen aktivem und passivem Handeln. Das Streben nach Liebe und ihrer Umsetzung bildet den Kern dieses Stückes. Mit Instrumenten wie Schalmei und Akkordeon sowie begleitenden Klang-Einspielungen werden neue Klangbilder gesucht. Tatjana Prelevic wählte eine offene Darstellungsform, die die Grenze zwischen Oper und Theater öffnet und durchlässig macht…

Park Museum Jagdschloss Kranichstein | Juni 2017

„KON-SIS-TEN-ZEN“ – Open Air-Konzert
Konzeption
25.06.2017

INFO: Zusammenschnitt des Konzertes vom Sonntag, dem 25.06.2017 „Immer den Tönen hinterher“ Wandelkonzert. Akademiestudenten bieten ein sinnliches Erlebnis rund ums Jagdschloss Kranichstein.“ (Albrecht Schmidt, Darmstaädter Echo) Wie klingt ein Park? Im Zwiegespräch zwischen Schlossarchitektur, Gartenkunst und dem Besucher eröffnen die Klänge räumliche Eindrücke. Historische Zeitebenen – wie der Barock – finden ihre Entsprechung in der Musik, die Gegenwart spiegelt sich in überraschenden Experimenten und Klanginstallationen. Singen erklingt zwischen und auch… auf den Bäumen. In der Kirschen-Zeit spielt auch der Genuss der Früchte überraschend beim Erlebnis des Konzertes mit. Ausführende: Studierende der Akademie für Tonkunst Darmstadt und das Pferd die „Schwarze Perle“. Konzept und Leitung: Grazyna Przybylska-Angermann.

Kammerspiele Theater Darmstadt | April 2016

„TÄUSCHUNGEN“ – intermediale Performance über 12 Grafiken von Eva Hedderich
Konzeption und Projektleitung
Video

INFO: TÄUSCHUNGEN ist ein Projekt von Studierenden der Akademie für Tonkunst Darmstadt. Es thematisiert den ungeschützten Moment, in dem Fantasie, angeregt durch ein Ereignis, sich auf den Weg macht… Äußerlich sind es die Grafiken der Darmstädter Pianistin Eva Hedderich – zwölf schwarz-weiße abstrakt anmutende Bilder – die in uns ein ganz konkretes Innenleben wecken. „TÄUSCHUNGEN“ – den Augenblicken aus Gegenwart und Vergangenheit entnommen, in bekannten entfernen Kunstbereichen durchlebt, zwischen unterschiedlichen Wahrnehmungswelten schwebend – ein Band von Ereignissen, scheinbar ohne Regel. Realisiert durch Interaktion zwischen den Medien Bild/Film – Klang/Stimme/elektronische Verfremdung – Bewegung/Objekt, entsteht Raum für eine Kunst-Abenteuer. Konzeption und Ausführung: Eochin Lee, Philipp Göller, Benedikt Stritt, Florian Spammer, Lukas Link (Videoanimation), Johanna Faller, Charlotte Hackert, Marcel Sartor, Marianna Römer-Litzmann, Samuel Bilger, Masahiro Nishio. 23./28. April 2016, Staatstheater Damstadt/ Foyer Kammerspiele Leitung des Projektes: Grazyna Przybylska-Angermann, Aufnahmen: Jonas Eichhorn/Masahiro Nishio Schnitt/Klangregie : Masahiro Nishio

Museum Jagdschloss Kranichstein | Januar/Februar 2015

„WINTERREISE 2015“ – Ein Blick auf Franz Schuberts berühmten Liederzyklus.
Musikalische Leitung: Matthias Gräff-Schestag
Konzeption und Projektleitung

INFO: Ein Blick auf Franz Schubers berühmten Liederzyklus. Die Peformance haben Studierende der Akadamie für Tonkunst Darmstadt am 31. Januar 2015 im Museum Jagdschloss Kranichstein (Darmstadt) aufgeführt. Einige Ausschnitte hat Masahiro Nishio als Dokumentation zusammengefasst. Ensemble „Winterreise 2015“: Magdalena Hinz – Sopran, Michael Terada – Bariton, Yeonwoo Lee – Klavier, Hyejin Hong und Dary Mohamman Reiner – Violine, Dong-Min Kim – Violoncello, Josephine Hörburger – Gitarre, Masahiro Nishio – Klangdesign Arrangements: Ensemble „Winterreise 2015“ Abend-Guide: Miwa Osumi, Mariana Röhmer-Litzmann, Katharina Sahmland Musikalische Leitung: Matthias Gräff-Schestag Konzeption und Gesamtleitung: Grazyna Przybylska-Angermann   

Pressestimme (veröffentlicht am 02.02.2015 auf echo-online.de)  

Kunsthalle Darmstadt | Februar 2014

„ZWIELICHT I – Bodenlose Musik“
Performance zur Finissage der Ausstellung „Haltlose Gründe
– Emmanuel Bornstein, Sven Kroner und Miriam Vlaming“
Musikalische Leitung: Matthias Gräff-Schestag 
 Konzeption und Projektleitung

Pauluskirche, Elisabethenstiftskirche, Akademie für Tonkunst Darmstadt | April – Juni 2013

„STABAT MATER“ von Giovanni Battista Pergolesi
Musikalische Leitung: Matthias Gräff-Schestag
Szenische Konzeption, Choreographie/Projektleitung
Pressetext

INFO: Das Projekt ist gewidmet Müttern und ihren, in Kriegen sterbenden Kindern. Es entstand an der Akademie für Tonkunst Darmstadt und wurde an der Paulus Kirche am 21.06. 2013 aufgeführt. Bei der Entstehung wirkten Studierende aus den Ausbildungsbereichen Musik und Bewegung/Performance und Kammermusik. Musikalische Leitung: Matthias Gräff-Schestag, Projektleitung: Grazyna Przybylska-Angermann, Mittwirkende: Sopran – Magdalena Hinz, Seulki Lee, Sophie van der Smissen, Mezzosopran – Hannah Horras, Sabrina Keller, Filippa Möres-Busch; Ensemble: Violine I – Miriam Teuber, Violine II – Jeniifer Kraft, Bratsche – Gabriele Daweke (als Gast), Violoncello – Natalie Dietz, Cembalo – Kaoru Senoo. Videodokumentation – Masahiro Nishio

Akademie für Tonkunst Darmstadt | April 2012

„HOCHGEFÜHL UND HÖHENANGST – Virtuoses in Variationen“
Video-Design: Klaudia Kapellmann
Musikalische Leitung: Matthias Gräff-Schestag
Konzeption und szenische Leitung

INFO: „Virtuoses in Variationen -11. Variation „berühmt“ – Szenisch-musikalisches Projekt/Performance -Leitung: Grazyna Przybylska-Angermann – Kammermusikalische Betreuung: Matthias Gräff-Schestag – G. Rossini – „IL Barbiere di Seviglia“/“Der Barbier von Sevilla“, 1. Akt, Szene 1, Kavatine des Grafen Almaviva „Ecco ridente in cielo“ – Yichao Wang – Tenor, Bo Song – Klavier, Akademie für Tonkunst Darmstadt


INFO: „Virtuoses in Variationen“ -10. Variation „expressiv“  – Szenisch-musikalisches Projekt /Performance – Leitung: Grazyna Przybylska-Angermann – Kammermusikalische Betreuung: Matthias Gräff-Schestag – G.F.Händel „Alcina“ – 3.Akt, Nr. 34, Yuki Nakashima – Sopran, Fan Cui – Klavierbegleitung – Akademie für Tonkunst Darmstadt

Akademie für Tonkunst Darmstadt | Januar 2011

„HEIß-KALT“ – Szenisches Projekt über den Liederzyklus „Siete canciones populares españolas“ von Manuel de Falla, mit Tangos und Improvisationen.
Konzeption und szenische Leitung 

INFO: Ein szenisch-musikalisches Projekt/Performance mit Liedern, Tangos und szenischen und musikalischen Improvisationen (aus dem Zyklus „Siete canciones populares Espanolas“ von Manuel de Falla /Ricardo Gallimi: Passioni-Tango (bearb. Veronika Todorova) Leitung: Grazyna Przybylska-Angermann / Agata Siebert – Sopran, Anne-Sophie Freud – Violine, Veronika Todorova – Akkordeon, Kalin Yanchev – Gitarre, Thomas Weiler – Schlagzeug, Akademie für Tonkunst